SOBEPS, Belgischen Gesellschaft zur Untersuchung von Weltraumphänomenen (Hrsg.)

UFO-Welle über Belgien – Zivile, polizeiliche, militärische und wissenschaftliche Augenzeugen berichten. Eine Dokumentation der Massensichtungen. Mit Radar- und Bildanalysen.

Gebunden, 703 Seiten, 236 Abbildungen, Verlag Zweitausendeins 1994.

ISBN 3-86150-008-6

 

Es war die vielleicht größte - und wurde die wohl bestdokumentierte - UFO-Sichtungswelle der Geschichte.

 

Sie begann etwa im November 1989 und dauerte mehrere Jahre. Tausende Belgier beobachteten gigantische, meist dreieckige UFOs. Zum Teil groß wie Flugzeugträger. Mit Seitenlängen von 50, sogar 300 und 400 Metern. Die unheimlichen Flugobjekte bewegten sich fast geräuschlos. Sie flogen Autobahnen entlang, schwebten längere Zeit „surrend“ auf der Stelle: über Häusern, manchmal aber auch auf Fensterhöhe, als wollten sie Bewohner beobachten.

 

Als die UFOs dann auf den Radarschirmen der NATO-Luftüberwachung in Glons auftauchten und vom Radarstützpunkt in Semmerzake bestätigt wurden, wurden modernste F16-Jagdflugzeuge losgeschickt. Sie versuchten, sich den unbekannten Flugobjekten zu nähern. Als das Waffenradar der Jäger ein UFO erfasst hatte, spielte sich Unglaubliches vor den Augen der Piloten ab: das Flugobjekt beschleunigte mit einer Fliehkraft des 46fachen der Erdanziehung. Auch der beste Pilot sieht bei 8 bis 9 „g“, wie der Gravitationsfaktor kurz heißt, buchstäblich nur noch schwarz - und über 10 g überlebt kein Mensch. Schluss des Militärs: hier waren keine Menschen in der Luft. Die Begegnung wurde aufgezeichnet und ausgewertet, und sie blieb kein Einzelfall.

 

Anders als bei früheren Sichtungen, bei denen amtliche Materialien meist in der Versenkung verschwanden, hielten die Belgier nichts zurück. „Es existiert derzeit keine vom Menschen gefertigte Maschine, sei es ein Flugzeug oder ein Flugkörper, die zu derartigen Leistungen fähig wäre“, so kommentierte Generalmajor Wilfried De Brouwer die Radaraufzeichnungen. Mit De Brouwer stellte Belgien den drittranghöchsten Militär für die UFO-Jagd ab. Und nachdem weitere UFOs gesichtet wurden und sie sogar über dem NATO-Hauptquartier SHAPE auftauchten, da passierte etwas fast noch Unglaublicheres: Die belgische Luftwaffe stellte der SOBEPS, der Belgischen Gesellschaft zur Untersuchung von Weltraumphänomenen - die in jedem anderen Land von offizieller Seite mit höchstem Misstrauen beobachtet worden wäre - zwei Militärmaschinen, samt Besatzung und modernster Ausrüstung zur Verfügung.

 

Die SOBEPS legt mit diesem Buch den offiziellen Bericht der mehrjährigen UFO-Beobachtung vor. Darin finden sich Fotoanalysen, Aufzeichnungen der Radarbilder und amtliche Dokumente sowie insgesamt 236 Abbildungen. Wissenschaftlich genau wird geprüft, ob möglicherweise Täuschungen vorlagen oder die Phänomene konventionell zu erklären sind. Ergebnis der zum Teil amtlichen Ermittlungen: Es handelt sich um echte UFOs!