„Ich glaube nicht, dass irgendeine Regierung der Welt die Antwort auf das UFO-Problem kennt, aber mehrere Regierungen müssen Beweise für seine Realität haben.“
Jacques Vallée, Konfrontationen, 1994, S. XXXVI.

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Letzte Aktualisierungen der Texte:

 

12. Dezember 2018 -

Einleitung (Ergänzungen zu AATIP, TTSA)

 

11. Dezember 2018 -

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25. Oktober 2018 -

Dokumentarfilme:

Interview with Dr. Mark Rodeghier from CUFOS

Das UFO-Phänomen

Einleitung

„Für die meisten Wissenschaftler, die sich mit UFOs befassen, ist nicht dieses Phänomen das eigentlich Unverständliche, sondern die Art und Weise, wie es unserer Gesellschaft (Wissenschaftlern, Politikern und den Medien) gelingt, eine der beunruhigendsten Erscheinungen unserer Zeit zu »übersehen«. Man kann darüber witzeln, die Fakten abstreiten - sie aber über Jahrzehnte einfach nicht zur Kenntnis nehmen, ist eine Leistung, die die Psychologen und Soziologen, die später einmal das Verhalten der Menschen unserer Zeit untersuchen werden, in großes Erstaunen versetzen wird.“
 
Illobrand von Ludwiger,
Astrophysiker und UFO-Phänomen-Forscher

(aus: Der Stand der UFO-Forschung, 4. Auflage 1994, S. 349)

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser!

 

Das Anliegen dieser Seite ist es, einen Überblick über seriöse Veröffentlichungen und Fakten zum UFO-Phänomen zu geben und den Zugang zu diesem überaus komplexen Thema zu erleichtern.

 

Ich selber bin Naturwissenschaftler und war viele Jahre lang Privatpilot, was zwar keine notwendige, aber sicherlich eine hilfreiche Bedingung ist, sich mit dem UFO-Phänomen auseinanderzusetzen.

 

Während eines langen, langweiligen Winterabends im Dezember 2010 begann ich zu diesem Thema im Internet zu recherchieren. Mit 12 oder 13 Jahren hatte ich begeistert einige Bücher über UFOs verschlungen, aber danach war das Thema wieder in Vergessenheit geraten und spielte während meines weiteren Werdegangs keine Rolle. An jenem Winterabend, aber, erinnerte ich mich an meine einstige Begeisterung und war neugierig, was man wohl im Internet über UFOs finden würde, und - die Masse an Informationen, die über mich hereinbrach, war überwältigend!

 

Als naturwissenschaftlich gebildeter Skeptiker, so dachte ich, würde ich das Thema schnell als Fiktion und Ersatzreligion einiger Fanatiker entlarven können. Und tatsächlich stieß ich auf unzählige zweifelhafte Blog-Einträge, Berichte über "UFO-Sichtungen", Videos und Fotos, die dies zu bestätigen schienen. Doch einige Tage später, an einem zweiten Abend der Recherche, tauchte plötzlich eine Video-Dokumentation mit dem Titel Out of the Blue auf, die sich mit großer Ernsthaftigkeit und Gründlichkeit des Themas annahm - und erste Zweifel in mir säte, ob es tatsächlich so leicht von der Hand zu weisen ist.

 

An den darauffolgenden Abenden stieß ich auf ein Video, in dem Piloten, ehemalige Militärs und Regierungsbeamte Zeugnis über unglaubliche Begegnungen mit UFOs ablegen und schließlich fand ich den 1999 in Frankreich von einer regierungsnahen Organisation veröffentlichten COMETA-Report, der zu dem Ergebnis kommt, dass UFOs ein reales Phänomen sind. Bei einem Teil der Sichtungen - so heißt es in dem Report - handele es sich um "völlig unbekannte, durch natürliche oder künstliche Intelligenz gesteuerte Flugobjekte mit außerordentlichem Leistungsvermögen" und die logischste Erklärung für jene Sichtungen sei "die außerirdische Hypothese".

 

Wenn man noch tiefer in das Thema einsteigt, finden sich unzählige Belege für die Existenz eines echten UFO-Phänomens, das sich statistisch nachweisbar von der gegenwärtigen menschlichen Technologie und auch von Naturphänomenen unterscheidet (Smith in: von Ludwiger: UFOs - Zeugen und Zeichen, S. 248f). Als Belege dienen u.a. Sichtungen von Personen, an deren Glaubwürdigkeit und Urteilsvermögen kein Zweifel besteht, sowie Sichtungen, die von mehreren unabhängigen Zeugen und durch Radaraufzeichnungen, Videos, Fotos oder sogar durch physikalische und biologische Untersuchungen objektiv bestätigt und nachvollzogen werden konnten.

 

Bei einer intensiveren Beschäftigung mit dem UFO-Phänomen stößt man ebenfalls zwangsläufig auf eine Alternative zur extraterrestrischen Hypothese oder ETH - nämlich auf die von Jacques Vallée formulierte interdimensionale Hypothese oder IDH. Nach dem Studium der Trilogie von Vallée (Konfrontationen, Dimensionen, Enthüllungen) und Veröffentlichungen von John A. Keel wird deutlich, dass die ETH viele der vorliegenden Daten nicht ausreichend berücksichtigt.

 

Einen noch umfassenderen Erklärungsansatz als ETH und IDH bieten Modelle, die auf der Einheitlichen Quantenfeldtheorie des Physikers Burkhard Heim basieren. Eine Gruppe von Wissenschaftlern um den deutschen UFO-Phänomen-Forscher Illobrand von Ludwiger beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit diesem Ansatz (vgl. von Ludwiger: Ergebnisse aus 40 Jahren UFO-Forschung, S. 201 ff, sowie Unsterblich in der 6-dimensionalen Welt).

 

Ohne Zweifel stellt das UFO-Phänomen eines der größten Rätsel der Menschheitsgeschichte dar und bedarf dringend einer umfassenden Untersuchung durch die Wissenschaft. Auch weiterhin ist das Thema aber stark tabuisiert - insbesondere in den USA und auch in Deutschland - und Personen, die sich mit UFOs beschäftigen, müssen damit rechnen, dass sie mit Hohn und Spott überzogen werden. Inzwischen beginnen aber neben den Vorreitern Frankreich, Belgien, Großbritannien, Argentinien, Chile und Brasilien auch andere Länder, sich für das Thema zu öffnen und ehemals geheime Dokumente zu veröffentlichen. In Chile hat im August 2014 eine dem chilenischen Luftfahrtministerium sowie der Luftwaffe unterstellte Forschungsinstitution sogar offiziell bestätigt, dass UFOs ein reales Phänomen sind! Trotzdem tun sich die Medien weiterhin extrem schwer, über das UFO-Phänomen zu berichten - und wenn sie es doch einmal tun, dann, indem sie es ins Lächerliche ziehen ("UFO-Gläubige", "kleine grüne Männchen").

 

Neue Informationen, die dazu ermutigen, Hypothesen zu einer möglichen extraterrestrischen Herkunft von UFOs wieder stärker in den Fokus zu rücken, kommen von einer Institution, von der man sie am allerwenigsten erwartet hätte: dem amerikanischen Verteidigungsministerium! Am 16. Dezember 2017 erschienen zunächst in der New York Times und kurz darauf auch im Magazin Politico und der Washington Post Artikel über ein UFO-Forschungsprogramm des Pentagon, das Advanced Aerospace Threat Identification Program (AATIP). Bis heute sind diese Veröffentlichungen Gegenstand von extensiven Recherchen, Spekulationen und hitzigen Diskussionen - in den USA, wohlgemerkt, nicht in Deutschland! Im Zuge der Berichterstattung wurden darüber hinaus auch mehrere Videos von Bordkameras amerikanischer Kampfjets veröffentlicht, die Aufnahmen von unidentifizierten Flugobjekten mit außergewöhnlichen Eigenschaften zeigen. Die Geschehnisse haben die Debatte in den USA nachhaltig verändert - es ist dort einfacher geworden, über das UFO-Problem in der Öffentlichkeit zu sprechen und ein Bewusstsein für die große Bedeutung des Themas zu schaffen. Dieser Ansicht ist auch der amerikanische Journalist George Knapp: „In den letzten neun Monaten hat sich die Sichtweise auf das Thema stark verändert. Es ist die größte Veränderung in meinen 30 Jahren der Jagd danach. (...) Die Ufologie möchte, dass die Regierung zugibt, dass diese Dinge real sind und das Thema untersucht werden sollte. Genau das ist gerade passiert. (...) Ich denke, die Ereignisse der letzten Monate machen es viel schwieriger, darüber zu lachen.“

 

Im Juni 2018 hielt Dr. Harold E. Puthoff, Mitbegründer und Vizepräsident für Wissenschaft und Technologie der To The Stars Academy of Arts and Science (TTSA), eine bemerkenswerte Rede in Las Vegas anlässlich der gemeinsamen Konferenz der Society for Scientific Exploration (SSE) und der International Remote Viewing Association (IRVA). In dieser Rede sprach er ausführlich über das ‚Tic-Tac-UFO-Video’, das im November 2004 während einer Übung der Nimitz Carrier Group aufgenommen wurde, er referierte über die Untersuchung von Materialien, die offensichtlich in Zusammenhang mit UFO-Ereignissen stehen, und er erwähnte schließlich die Colares-Vorfälle: „Wir haben uns (...) einige Fälle aus Brasilien angesehen, die wirklich gut waren. 1977, 78 - es war wie im Film ‚Unheimliche Begegnungen der Dritten Art’. Tausend Seiten Dokumente, die alle vom Ermittlungsteam der brasilianischen Luftwaffe erstellt wurden, 500 Fotos, 15 Stunden Filmmaterial, viele Verletzungen, (...) die auftraten, als Menschen diesen Objekten aus nächster Nähe begegneten - und sie hatten einige Überschneidungen mit Fällen, bei denen Verletzungen auftraten, die wir im Rahmen des Programms [AATIP] untersucht haben.“

 

Puthoffs Ausführungen können als eine halboffizielle Bestätigung der Realität des UFO-Phänomens von amerikanischer Seite gewertet werden, denn im folgenden Absatz bemerkt er: „Trotz der Fortschritte bei AATIP - seien wir ehrlich: das Thema ist ganz grundsätzlich anomal, richtig? Daher - mal abgesehen von der Realität der Beobachtungen - alle Leute, mit denen wir bei den Geheimdiensten und im Pentagon zusammenarbeiten, sind sich einig - die Daten sind da, das ganze ist real.“ Genau wie Christopher Mellon und Luis Elizondo (beide Mitglieder der TTSA) macht er deutlich, dass es sich bei den ‚Advanced Aerospace Vehicles’ (AAV), die von der Nimitz Carrier Group aufgezeichnet wurden, um eine Technologie unbekannter Herkunft handelt - ohne jedoch explizit zu sagen, dass sie extraterrestrischen Ursprungs sein könnten. Möglicherweise steckt dahinter die Strategie, den Prozess der Offenlegung voranzutreiben, ohne gegen Vereinbarungen zur Geheimhaltung verstoßen oder geheime Dokumente freigeben zu müssen. „Da das Programm, an dem ich beteiligt war, im Pentagon und bei den Geheimdiensten als Top Secret eingestuft war und hinter den Kulissen ablief, gab es erst kürzlich eine Veröffentlichung von Informationen darüber. Dies ist also das erste Mal, dass ich die Chance habe, tatsächlich vor der Öffentlichkeit zu erscheinen und über Details des Programms zu sprechen, ohne dafür ins Gefängnis zu gehen.“

 

Von deutschen Behörden ist auch weiterhin keine Öffnung bezüglich dieses Themas zu erwarten - es ist schlichtweg inexistent. Es bleibt zu hoffen, dass eine zunehmende Sensibilisierung der amerikanischen Öffentlichkeit zu irgendeinem Zeitpunkt in der Zukunft auch hier Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung haben wird - und offizielle Stellen aufgrund des Drucks aus der Bevölkerung gezwungen sein werden, sich zu äußern.

 

Ich hoffe, dass diese Internetseite ein wenig dazu beitragen kann, dem UFO-Phänomen durch solide Informationen zu einer größeren Akzeptanz zu verhelfen, insbesondere in den Medien und in der öffentlichen Diskussion. Und ich wünsche mir, dass ich vielleicht bei einigen Lesern einen Prozess des Umdenkens anstoßen und ihnen die Tür zu einer völlig neuen, faszinierenden Welt öffnen kann.

 

Ihr

Michael A. Landwehr

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