„Ich glaube nicht, dass irgendeine Regierung der Welt die Antwort auf das UFO-Problem kennt, aber mehrere Regierungen müssen Beweise für seine Realität haben.“
Jacques Vallée, Konfrontationen, 1994, S. XXXVI.

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Never get lost

8. April 1665

Fliegende Untertasse mit Kuppel über Stralsund, Deutschland

Quellen:

(1) Illobrand von Ludwiger: Best UFO Cases - Europe, S. 2 f (in der deutschen Ausgabe Unidentifizierte Flugobjekte über Europa wird diese historische Sichtung nicht aufgeführt)

(2) Jacques Vallée & Chris Aubeck: Wonders in the Sky, S. 217 ff

 

Über diesen besonders gut dokumentierten Fall schreibt Illobrand von Ludwiger in seinem Buch „Best UFO Cases - Europe: Mehrere Fischer berichteten darüber, dass sie gegen zwei Uhr nachmittags einen großen Schwarm Stare beobachtet hätten, die aus Richtung Norden über das Meer geflogen gekommen wären. Während sie näher kamen, hätten sie sich in Schlachtschiffe verwandelt, die gegeneinander kämpften und von viel Rauch begleitet waren. Immer mehr Schiffe tauchten auf und der Kampf zog sich über Stunden. Dann änderte sich der Anblick ein weiteres Mal wie der Chronist Erasmus Finx 1680 berichtet: „Nach einiger Zeit erschien eine flache, runde Form am Himmel, die wie ein Teller aussah oder der Hut eines übergroßen Mannes. Es hatte die Farbe des aufsteigenden Mondes und es schwebte genau über der Kirche St. Nicolai. Dort blieb es bis zum Abend ohne sich zu bewegen. Die Fischer waren zu Tode erschrocken, wollten das Spektakel nicht mehr weiter ansehen müssen und hielten sich die Hände vor das Gesicht. Am nächsten Tag fühlten sie sich krank. Sie zitterten am ganzen Körper und hatten Schmerzen in Kopf und Gliedern.“

In den Ordinari und Postzeitungen vom 10. April 1665 ist zu lesen: „(...) Alle Bürger, die das Spektakel beobachteten, sind zuverlässig. Gestern befragten Herr Colonel von der Wegck und Doktor Gessmann zwei der sechs Fischer. Möge Gott dieses Wunder in etwas Gutes wandeln.“

Illobrand von Ludwiger ergänzt zu dem Fall: „Was die Fischer sahen, war eine tellerartige Form mit einem Dom (...), orange in der Farbe (...), die längere Zeit bewegungslos auf der Stelle schwebte und bei den Zeugen offensichtlich Krankheitssymptome auslöste, wie sie nach einer hohen Strahlendosis auftreten.“

Erasmus Finx deutete das ungewöhnliche Vorkommnis im Nachhinein als ein Zeichen für kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den Schweden und den Preußen, die zwischen 1665 und 1680 stattfanden: „Da das Meer nach diesem Vorkommnis mit Mengen von Blut getränkt war, scheint mir diese Affäre nun glaubhaft zu sein. Es ist nicht schwer zu erraten, was das diskusförmige Ding für das friedliche Städtchen bedeutete, erinnert man sich nur daran, wie der Turm von St. Nicolai 1670 während des Krieges zerstört wurde.“ Jacques Vallée und Chris Aubeck halten den Fall für absolut authentisch, auch wenn das Datum der tatsächlichen Beobachtung um wenige Tage verschoben sein mag.

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